Weitere Tipps und Hinweise zu Katzen und Ihrer Haltung, Gesundheit und Pflege finden Sie auch unter:

Hier etwas wer sich für Genetik interessiert oder an einem Genetikseminar für Katzen teilnehmen möchte: 

www.genetikseminar.de

 

 

Die Textpassagen auf dieser Seite wurden tlw. ganz  übernommen, bzw. abgewandelt  wiedergegeben aus folgenden Bezugsquellen:

"Katzenrassen im Kosmosverlag von Gabriele Metz"

"Katzenzucht Royal Canin"

"Doppelband Katzen Kosmosverlag von Hannelore Grimm/Isabella Lauer"

"Der grosse GU Kompass: 300 Fragen zur Katze von Gerd Ludwig

 

Tipps

Gesunde Katzen, die sich wohlfühlen!

Das ist die Voraussetzung für ein angenehmes Miteinander mit Ihrem vierbeinigen Freund... An dieser Stelle finden Sie immer aktuelle Tipps rund um die Haltung und Pflege von Katzen.

    Wussten Sie, dass Milch schädlich sein kann für erwachsene Tiere? Denn der in der Milch enthaltene Milchzucker kann zu schweren Verdauungsstörungen führen... Geben Sie Ihrer Katze also nur frisches Wasser zu trinken.

    Schneiden Sie Ihrer Katze regelmäßig die Krallen! In der Natur sorgen Katzen durch regelmäßiges Wetzen dafür, dass die Krallen nicht zu lang werden. Bei Hauskatzen kann dies aber trotz Kratzbaum schnell passieren. Zu lange Krallen erkennen Sie daran, dass diese auch eingefahren hervorstehen und die Katze öfter mal mit den Krallen hängenbleibt. Kürzen Sie die Krallen einfach mit einem Nagelknipser. Schneiden Sie dabei aber wirklich nur die äußersten Spitzen ab, denn gleich dahinter befinden sich empfindliche Nerven!
     

     

    Maine Coons sind zwar pflegeleicht zu halten, aber man sollte Ihnen doch wöchentlich Pflegestunden entgegenbringen. Normalerweise reicht es die Coons 1-2 mal in der Woche zu Bürsten. Als Besitzer einer Semi-Langhaarkatze sollte man besonders die Bauchunterseite, die Innenschenkel, die Achselhöhlen  und das Fell hinter den Ohren im Auge behalten. An diesen Stellen bilden sich schonmal leicht kleine Knoten die verfilzen können, wenn sie nicht rechtzeitig gekämmt-gebürstet oder entwirrt werden.
    Der Pflegeaufwand hängt nicht nur von der individuellen Felllänge und -beschaffenheit der Katze ab, sondern auch ob man selbst als Liebhaber sein Tier ab und an ausstellen möchte.

     

    Zur gesundheitlichen Pflege zählt die regelmässige Kontrolle der Augen, Zähne, Krallen (s.o.), und dem After.

    Augen und Ohren sollten regelmässig auf Verschmutzungen kontrolliert werden. Ihr Tierarzt wird Ihnen sicherlich bestimmte Reinigungswässerchen wie auch Ihre Anwedung empfehlen können, die für das Säubern der Augenwinkel und der Ohrmuschel geeignet sind. Normalerweise wird die Tinktur auf einen Wattebausch aufgetragen und die betreffenden Stellen vorsichtig abgerieben.
    Wattestäbchen sind für die Pflege von Augen und Ohren nicht geeignet, da sie leicht Verletzungen hervorrufen können.

    Der Blick ins Maul der Katze gibt Ihnen die sicht ob Ihre Katze unter Zahnstein oder Zahnfleischentzündungen leidet, dieses sollten Sie auf jeden Fall beim TA behandeln lassen.

    Gesunde Katzen halten Ihren After sauber.Trotzdem sollte man öfters einen Blick hierauf werfen. Verschmutzungen  können Hinweise auf Erkrankungen wie zB. Durchfall sein. Ab und an kann es allerdings vorkommen dass sich Teilchen (nasse Katzenstreu) im Fell verfangen welches dann mit einer Schere vorsichtig entfernt werden sollte, da dies die Katze nicht selber schafft.

    Da Katzen nicht gerade Waschungen oder Badegänge mögen, sollte man die Katzen nur im Extremsten Fall baden. Die Pfoten kann man schon Mal öfter unter dem Wasserhahn reinigen wenn sich die Katzen zu sehr auf dem Balkon/Freigehege, oder im Katzenklo verdreckt haben. Anschliessend sollte man die Pfoten gut trocknen.

     

    Nasenpflege

    Normalerweise benötigt die Nase keiner spezielleren Pflege. Ist die Nase trocken oder hat Sie Ausfluss sollte man mit der Katze zum TA. Kommt es zu Ablagerungen (Verkrustungen) an den Nasenlöchern, sollte man diese vorsichtig mit speziellen Lösungen entfernen.

     

Haltung von Wohnungskatzen

Katzen haben bestimmte Bedürfnisse, um diesen gerecht zu werden, sollten Sie vor dem Einzug Ihres neuen Familienmitgliedes die notwendigen Utensilien besorgen.

Zur Grundausstattung zählt:

  1. Katzentoilette
  2. Einstreu und Schaufel, entsprechende Tüten zur Entsorgung
  3. Katzennahrung (Trockenfutter-wichtig ist das es mit Taurin angereichert ist-,Nassfutter mit hohem Fleischanteil)
  4. Katzengras
  5. Katzenpaste (Malz, Vitaminzusätzen), Leckerchen (nicht zu viel)
  6. Futter und Wassernäpfe (unzerbrechlich, nicht porös, leicht zu reinigen)
  7. ein Kennel zum Transport
  8. Kämme und Bürsten
  9. Körbchen zum Ausruhen
  10. einen stabilen und standfesten Kratzbaum
  11. Spielsachen ( ohne verschluckbare Kleinteile und scharfen Kanten, keine Plastktüten)
  12. Sicherungen für Fenster, Balkon und Balkontür

Abgabealter

Ungefähr ab der 6.ten Lebenswoche werden die Kitten immer selbständiger, einige paar Tage früher und andere wieder etwas später. Langsam fangen Sie an feste Nahrung zu sich zu nehmen. Bei einigen stellt man auch schon die ersten Besuche auf der Katzentoilette fest. Auch wenn die Kleinen nun nicht mehr so häufig bei Ihrer Mutter an den Zitzen hängen und immer mehr feste Nahrung zu sich nehmen, sind Sie in diesem Alter keineswegs im entsprechenden Alter um von Ihrer Mutter getrennt zu werden.

Bis zum Ende des 3.ten Lebensmonats ist die Erziehung durch die Mutter und den Katzenclan, für die weitere Entwicklung der Kätzchen ebenso wichtig wie das spielerische Miteinander mit den Wurfgeschwistern ( und anderen Mitkatzen), Basis für die sozialen Verhaltensweisen der Kätzchen legt.

Zu früh getrennte Katzenkinder neigen darüber hinaus besonders häufig zu übermäßiger Ängstlichkeit, zu aggressivem Verhalten, aber auch zur extremen Bindung ("Klammern") an den Menschen. Aus diesem Grunde ist es auch sinnvoller wenn man ein Kätzchen nicht alleine hält sondern mit einen anderen Kätzchen zusammen.

Seriöse Katzenhalter und -züchter geben Jungtiere nicht vor der 12. Lebenswoche, manche sogar erst einige Tage später ab.

 

 

Mikrochip

Durch Implantation  eines Mikrochips erhält die Katze eine weltweit nur einmal vergebene 12-stellige ID-Nummer und dreistelligem Ländercode.

Am Mikrochip kann die Katze/Kater zuverlässig identifiziert werden.

Der Tierarzt setzt den winzigen Transponder mit einer Spritze unter die linke Nackenhaut, eine Narkose ist nicht nötig. Abgelesen wird die Kenn-Nummer mit einem speziellen Gerät, das Tierärzte, Tierheime besitzen.

Für Auslandsreisen ist die Identifikationsnummer Pflicht (bis 2012 wird auch die Tätowierung noch anerkannt, allerdings finde ich den Mikrochip besser).

 

 

 

Taurin

Katzenfutter muss hochwertige tierische Proteine (vor allem Muskelfleisch), aber auch einen bestimmten Anteil pflanzlicher Proteine enthalten. Baustei8ne sind die Aminosäuren.

Taurin gehört zu den 11 lebenswichtigten Aminosäuren, die vom Körper der Katze nicht selbst gebildet werden können und der Nahrung beigefügt werden muss.

Zur Verfügung gestellt wird Taurin nur von tierischem Gewebe, in pflanzlicher Nahrung liegt es nicht vor.

 

Taurinmangel führt zu Wachstumsstörungen, Herzschäden und Augenproblemen bis zur Erblindung.

Deswegen sollte man auf den Verpackungen des Katzenfutters nachlesen ob im Futter Taurin zugesetzt wurde.

In der fertigen Katzenmilch, welche für die Katze speziell gefertigt wird, ist mittlerweile auch sehr oft Taurin zugefügt. Die industriell gelieferte Katzenmilch ist für Katzen sehr bekömmlich, normale Milch wird von Katzen oft sehr schlecht vertragen und verdaut. Deswegen sollten Katzen hauptsächlich Wasser zum Trinken erhalten.

 

 

 

 

Die gesunde Katze

 

» Bauch und Flanken weder eingefallen noch aufgebläht

» Fell nicht verfilzt, ohne Kahl- und Bruchstellen

» Augen klar, Nase trocken und warm, Ohren sauber

» Zähne ohne Zahnstein, Schleimhaut und Zahnfleisch rosa

» After nicht verschmutzt, Kot und Harn frei von Verfärbung

» Pfotenballen ohne Risse, Krallen nicht gesplittert

» keine Behinderung beim Laufen, Springen und Klettern

» aufmerksam, kontaktfreudig und mit normalem Appetit

 

 

 

 

Süssigkeiten

 

Ein absolutes Tabu für Katzen, besonders Schokolade. Schokolade enthält den Stoff THEOBROMIN.

Dieser Stoff ist schädlich für Tiere, da der tierische Organismus Theobromin nicht abbauen kann und dieses zur körperlichen Vergiftung und den Tod des Tieres führt.

Was für Süsses gilt, ist erst recht bei Alkohol gültig. Schon kleinste Mengen sind schädlich.

 

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